Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligten der FAU hat ein standardisiertes Register für die Arbeit mit künstlicher Intelligenz in der Biomedizin vorgeschlagen, um die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse zu verbessern und Vertrauen in die Benutzung von KI-Algorithmen in der biomedizinischen Forschung und zukünftig auch im Klinikalltag zu schaffen.
Auf Einladung von Wissenschaftsminister diskutierten Bernd Sibler und Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft auf dem regionalen Hightech Summit Bayern an der FAU. Leitthema der Veranstaltung war dabei „Der Mensch im Fokus – Wie KI die Medizin revolutioniert“.
Digitale Souveränität ist der Schwerpunkt einer neuen Professur an der FAU. Dafür konnte die Universität Johannes Helbig gewinnen, einen führenden Experten und Gestalter der Digitalen Transformation. Die FAU nimmt mit dem neuen Fachgebiet eine Pionierrolle unter den deutschen Universitäten ein und baut ihre Kompetenz in Digitalisierung, Data Science und Digital Humanities weiter aus.
Die Eigenschaften der in den letzten Jahrmillionen ausgestorbenen Korallenarten stimmen schlecht mit denen der heute für gefährdet gehaltenen Arten überein. Eine Forschungsgruppe der FAU schlägt daher eine Überarbeitung der Roten Listen für Korallen vor.
Künstliche Intelligenz nimmt in der Medizin eine immer wichtigere Rolle ein, wobei die Chancen noch lange nicht ausgeschöpft sind. Prof. Dr. Andreas Maier, Lehrstuhl für Informatik 15 (Machine Intelligence), klärt in einem Artikel vom 2. Mai in der Welt über verschiedene Problematiken auf.
Bei vielen Banken, Versicherungen und Online-Händlern treffen selbstlernende Computeralgorithmen Entscheidungen, die sich massiv auf die Kunden auswirken. Wie die Algorithmen der Künstlichen Intelligenz (KI) ihre Eingabedaten intern repräsentieren und verarbeiten, ist jedoch noch weitgehend unbekannt. Forschende des Lehrstuhls für Mustererkennung und der Cognitive Computational Neuroscience Group der FAU sowie des Neurowissenschaftlichen Labors der HNO-Klinik am Universitätsklinikum Erlangen, der Aix-Marseille Université in Marseille, Frankreich, und der York University in Toronto, Kanada haben sich des „Black-Box Problems der Künstlichen Intelligenz“ angenommen und ein Verfahren entwickelt, das die Prozesse sichtbar macht.
Unter der Leitung von Dr. Kilian Schober will eine Forschungsgruppe am Universitätsklinikums Erlangen die Heterogenität von T-Zell-Rezeptoren entschlüsseln. Dazu kartografieren die Forschenden mithilfe von künstlicher Intelligenz T-Zell-Populationen, die nach einer Impfung gegen das Gelbfiebervirus entstehen. Die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung unterstützt mit einer Fördersumme in Höhe von 270.000 Euro.
Die mechanischen Eigenschaften von Zellen können verraten, an welchen Krankheiten eine Patientin oder ein Patient leidet. Diesen Effekt machen sich Forschende des Max-Planck-Zentrums für Physik und Medizin zunutze – und revolutionieren damit die Diagnostik. Ihr Ziel: Jede Arztpraxis soll durch KI-gestützte Verfahren schnell und zuverlässig Blutproben analysieren können.
Wie muss ein intelligentes Assistenzsystem gestaltet sein, damit möglichst viele Menschen es für die alltägliche Verbesserung ihrer Gesundheit nutzen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Verbundprojekts „Erweiterte Gesundheitsintelligenz für persönliche Verhaltensstrategien im Alltag“ (Eghi), das jetzt unter Leitung der FAU gestartet ist.
Für sein Forschung ist FAU-Wissenschaftler Dr. Andreas Kist von der Gesellschaft für Informatik als KI-Newcomer des Jahres nominiert worden. Im Interview erklärt er, woran er forscht und was ihn an KI begeistert. Noch bis zum 7. März können alle für die KI-Newcomerin oder den Newcomer 2021 abstimmen.
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