Kosbacher Altar 2013.
(Foto: Florian Sauer/Institut für Ur- und Frühgeschichte Erlangen)
FAU-Professor über Geschichte des Altars
27. März 2018
1913 grub der Erlanger Pfarrer Dr. Rudolf Herold im Mönauer Forst bei Kosbach, westlich von Erlangen, einen eisenzeitlichen Grabhügel (ca. 650–400 v. Chr.) aus. Neben dem Hügel traf er auf eine kleine rechteckige Steinsetzung mit niedrigen Pfeilern an den Ecken und in der Mitte. Dieser sogenannte „Kosbacher Altar“ ist lokalgeschichtlich berühmt. In der Wissenschaft ist die Interpretation des Befundes auch nach über 100 Jahren noch umstritten. Sicher ist bislang nur, dass die Bezeichnung „Altar“ nicht zutreffend ist, da dieser Begriff erst viel später geprägt wurde. Die Radiosendung „Geheimes Gongland“ geht dem Rätsel des Kosbacher Altar mit Hilfe von Prof. Dr. Doris Mischka, Professur für Ur- und Frühgeschichte, am Mittwoch, 28. März um 6.20 Uhr auf den Grund. Die Sendung wird außerdem jeweils am 28. März um 9.20 Uhr, 13.20 Uhr, 17.20 Uhr sowie am Samstag, 31. März um 16.20 Uhr wiederholt.
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